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Prof. Dr. Neville Pillay and Dr. Dinishree Pillay: Von der University of the Witwatersrand besuchten Goegap im April 2011. Prof. Pillay ist seit Anfang anam Striemengrasmausprojekt beteiligt.

Prof. Dr. Simone Sommer: Professorin der Universität Potsdam und Gruppenleiterin am Institut für Zoo und Wildtierkunde in Berlin besuchte uns im Oktober 2009.

Dr. Mike Scantlebury: Postdoc von der Universität Pretoria. Mike ist ein Ökophysiologe, d.h. er untersucht, wie Tiere physiologisch an ihre Umwelt angepasst sind. Mike verbrachte 10 Tage im Juli 2004 in Goegap. Zusammen mit Carsten Schradin untersuchte er während dieser Zeit, in wieweit bei Striemengrasmäusen das Teilen eines Nestes zu verringertem Energieverbrauch führt. Wenn sich Striemengrasmäuse nachts gegenseitig warm halten, sinkt ihr Energieverbrauch. Im März 2005 kam er nochmals für 10 Tage, um den Sauerstoffverbrauch von Striemengrasmäusen, wenn sie sich sonnten und wenn sie im Schatten sassen.

Fredrik Dalerum von der Universität Stockholm, Schweden, besuchte uns kurz im Dezember 2004. Fred hatte am anderen Ende der Welt, nämlich in Alaska, Vielfraße für seine Doktorarbeit untersucht. Danach war er hier in Südafrika in der Kalahari um beim Erdmännchenprojekt von Tim Clutton-Brock mitzuhelfen.

Lynn und Dr. Galen Rathbun aus Kalifornien besuchten Goegap im Juli 2004 für einige Tage. Galen hat in den 70er Jahren die Forschung an Kleinsäugern revolutioniert. Während man bis dahin Kleinsäuger nur untersuchte, indem man sie fing, markierte, und später an einer anderen Stelle wieder einfing, beobachtete er das natürliche Verhalten seiner Elefantenspitzmäuse direkt im Freiland. Seine Arbeiten über die Elefantenspitzmäuse waren bahnbrechend und er ist der weltweit führende Experte für diese Tiergruppe. Auch hier in Goegap galt sein Augenmerk natürlich den Elefantenspitzmäusen. Er war überrascht, wie groß hier die Kurzohrrige Elefantenspitzmaus (Macroscelides proboscideus) wird und wie sich ihre Farbe von denen in Namibia unterscheidet. Galen vermutet, dass es sich um unterschiedliche Unterarten handeln könnte, womöglich sogar um unterschiedliche Arten

Prof. von Willert von der Universität Münster kam im September 2004 kurz zu Besuch. Er betreute den botanischen Teil der Diplomarbeit von Christina Keller.

Dr. Andrew McKechnie: Lehrbeauftragter an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Andrew ist wie Mike ein Ökophysiologe. Begeistert hörte er abends beim Grillen an der Forschungsstation die Rufe der Ziegenmelker. Andrew interessiert sich vor allem für Torpor bei Vögeln. Torpor bedeutet, daß die Tiere ihre Körpertemperatur unter schlechten Umweltbedingungen stark herunterfahren können, um Energie zu sparen. Andrew meint, bei den Ziegenmelkern könnte dies evtl. sogar über mehrere Tage erfolgen, so daß man von Winterschlaf bei Vögeln reden könnte. Untersucht ist dies aber noch nicht. Deshalb möchte Andrew in Zukunft noch einmal nach Goegap kommen und eventuell ein Projekt mit den Ziegenmelkern starten.

Victor Loehr: In Namaqualand muß es natürlich auch Reptilienforscher geben. Seit 2001 besucht uns jedes Jahr Victor Loehr (Doktorand an der University of the Western Cape) mit seinen Feldassistenten. Victor untersucht in Namaqualand die kleinste Schildkrötenart der Welt (Homopus signatus).

 

Prof. Neville Pillay (zweiter von rechts) besuchte Goegap im April 2011 zusammen mit seiner Frau Dinishree (links von ihm).

Lynn und Galen Rathbun besuchten uns im Juli 2004.