Research Station Manager

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Seit 2006 verbringt Carsten Schradin die meiste Zeit an der Universität Zürich. Seitdem wird die Forschungsstation von einem Studenten mit Uniersitätsabschluss als Research Station Managed geleitet. Der Manager koordiniert die Datenaufnahme, betreuit und unterrichtet Feldassistenten und ist für die Infrastruktur der Forschungsstation zuständig.

Ed Yuen: Ed arbeitet erst als Feldassistent in 2006 und 2007. Seit Mai 2008 ist er der Research Station Manager. Er macht seinen Job hervorragend und hat auch ein neues Projekt zur Persönlichkeit von Striemengrasmäusen gestartet. Wir hoffen, dass er noch möglichst lange an der Forschungsstation bleiben wird.

Maarten Bleeker: Maarten kommt aus Holland und war von Mai 2007 bis April 2008 der Research Station Manager.

Ivana Schoepf: Ivana war von Juli 2006 bis Juni 2007 die Research Station Managerin. Sie arbeitete sehr gut und hart, so dass sie im September 2007 ihre Doktorarbeit in Goegap anfangen konnte.

 

Postdocs

Dr. Davina Hill: Postdoc an der University of the Witwatersrand. Davina untersucht unterschiedliche Fortpflanzungstaktiken bei weiblichen Striemengrasmäusen.

 

Doktoranden

Julien Raynaud: Julien began mit seiner Doktorarbeit im Januar 2010. Er arbeitetvor allem mit der Kolonie von Striemengrasmäusen in Zürich, wird aber auch einige Monate in Goegap verbringen. Er untersucht, wie sich experimentelle Veränderungen von Hormonwerten auf Verhalten und andere physiologische Parameter auswirken.

Ed Yuen: Ed arbeitet nicht nur als Stationsmanager, sondern nimmt seit 2008 nauch Daten über Persönlichkeiten bei Striemengrasmäusen auf. Er untersucht unter anderem, wie sich verschiedene Persönlichkeiten auf die Überlebenswahrschein lichkeit bei unterschiedlichenUmweltbedingungen auswirken.

Ivana Schoepf: Von der Universität Zürich. Ivana untersucht in ihrer Doktorarbeit die Gründe für solitäres Leben bei Striemengrasmäusen, und wie dies hormonell reguliert wird. Sie testes in Experimenten in wieweit Wettbewerb um Fortpflanzung und Populationsdichte die Sozialstruktur der Striemengrasmaus beeinflussen. Sie verringert lokal die Populationsdichte und erwartet, dass dann einige Striemengrasmöuse den freien Raum nutzen und solitär werden, allerdings nur während der Fortpflanzungssaison, wenn reproduktiver Wettbewerb besteht. Indem sie Hormonwerte misst bevor und nachdem gruppenlebende Striemengrasmäuse solitär geworden sind, versucht sie die hormonelle Regulation von Sozialverhalten zu verstehen.

Melanie Schubert: Von der Universität Bayreuth. Sie nahm von September 2005 bis Januar 2008 Daten auf für ihre Doktorarbeit über Monogamie bei Elefantenspitzmäusen.Seit Februar 2008 ist sie in Bayreuth und schreibt ihre Doktorarbeit zusammen.

 

Diplomanden und Masterstudierende

John Maye: Von der Queens University Belfast sammelte Daten für seine Masterarbeit von Februar bis April 2011. Er untersuchte das Sonnenbaden von Striemengrasmäusen.

Marta Wastawino: Von der Universität basel. Sie sammelte Daten für ihre Masterarbeit von August bis Dezember 2009 in Goegap. Sie führte Verhaltensbeobachtungen bei Männchen durch, welche drei unterschiedliche reproduktive Taktiken verfolgten.

Sarah Weick: Von der Universität Mainz. Sie sammelte Daten für ihre Diplomarbeit von August bis November 2008 in Goegap. Sie bestimmt multiple Vaterschaften bei Striemengrasmäusen und vergleicht deren Auftreten zwischen solitär lebenden Weibchen und Weibchen, welche in Gruppen leben die von einem territorialen Männchen verteidigt werden.

Nils Solmsen: Von der Universität Mainz. Er sammelte Daten für seine Diplomarbeit von August bis November 2008 in Goegap. Er macht eine Arbeit über die Populationsgenetik von Striemengrasmäusen und untersucht den Genfluss anhand des trockenen Flussbettes an unserem Field Site, und in wieweit einzelne Populationen in Goegap voneinander getrennt sind.

David Lehmann: Von der Universität Zürich sammelte Daten für seine Masterarbeit von Januar bis September 2008 in Goegap. Er untersucht, ob das gemeinsame Schlafen in Gruppennestern für Striemengrasmäuse hinsichtlich der erhöhten Aufmerksamkeit gegenüber Raubfeinden von Vorteil sein kann. Er wird seine Masterarbeit Ende Januar 2009 einreichen.

Gebriela Schmohl: Von der Universität Zürich. Sie sammelte die Daten für ihre Masterarbeit von Juli 2007 bis Februar 2008. Sie untersuchte verschiedene Faktoren, welche die Home Range Grösse von weiblichen Striemengrasmäusen beeinflussen. Ihre Masterarbeit können Sie hier herunterladen.

Melanie Schubert: Universität Bayreuth. Melanie war bereits 2002 für drei Monate als Feldassistentin in Goegap gewesen. In ihrer Diplomarbeit untersuchte sie 2004 die Fortpflanzungsstrategien der Striemengrasmausweibchen. Diplomarbeit als PDF.

Christina Keller: Universität Münster. Christina war bereits 2003 für zwei Monate als Feldassistentin in Goegap gewesen. Als Diplomandin untersuchte sie 2004 den Zusammenhang zwischen der Artenvielfalt von Kleinsäugern und von Pflanzen in Goegap. Da Kleinsäuger hier die Hauptpflanzenfresser sind, wurde vermutet, daß sie einen wichtigen Einfluß auf die Pflanzengesellschaft haben. Christina fing Kleinsäuger an zehn sehr unterschiedlichen Stellen in Goegap und bestimmte die Pflanzenvielfalt dort. Sie fand einen hoch signifikanten (d.h. wichtigen) Zusammenhang zwischen der Anzahl an Kleinsäugern und der Vielfalt an Pflanzen: Desto mehr Kleinsäuger sie fing, desto mehr Pflanzenarten wuchsen dort. Während ihrer Arbeit fing sie zudem zwei Arten avon Kleinsäugern, die vorher noch nicht in Goegap nachgewiesen waren. Diplomarbeit als PDF.

Carola Schneider: Universität Münster. Carola war bereits 2003 für zwei Monate als Feldassistentin in Goegap gewesen. 2004 untersuchte sie die Fortpflanzungsstartegien männlicher Striemengrasmäuse. Ihre Fragen waren: Sind Männchen während der Frotpflanzungssaison aggressiver? Die Antwort war: Nein! Kontrollieren Männchen ihre Territoriumsgrenzen? Antwort: Ja! Wann leben Männchen in Gruppen, wann folgen sie einer umherziehenden Strategie? Antwort: Das hängt von der Verteilung der Weibchen ab! Diplomarbeit als PDF.

Ed Yuen und Ivana Schoepf (zusammen mit unserer Tochter Zora)

Jeder von uns weiss, dass Striemengrasmäuse Persönlichkeiten haben. Hier eine besonders mutige Maus (Foto: Ed Yuen).

Im Hormonlabor 2011. Vorne Dr. Davina Hill, Postdoc von der Universioty of the Witwatersrand, hinten die beiden Doktoranden Ivana Schoepf und Julien Raynaud, sowie Dr. Carsten Schradin.

Christina Keller (zusammen mit Philipp Widmann).

Carola Schneider