Field Assistants: Eine tolle Erfahrung für Studierende!
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Erfahrungen von Feldassistenten
Arbeit als FeldassistentIn
- Fangen und Markieren von Kleinsäugern.
- Telemetrieren (radio-tracking): Kleinsäuger werden mit einem Radiotransmitter ausgestattet (Halsband). Mittels eines Empfängers werden dann ihre Aufenthaltsorte im Freialand bestimmt, um Home Ranges und Schlafplätz zu bestimmen.
- Verhaltensbeobachtungen: Das offene Gelände in Goegap ermöglicht es, die (tagaktiven) Kleinsäuger direkt in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Daten zu sozialen Interaktionen, Tagesabläufe, Nahrunsökologie u.a. werden gesammelt.
- Besenderte Tiere werden über 3 Stunden hinweg beobachtet. Dies ist sehr anstrengend!
- Experimente und Beobachtungen mit Tieren, welche in einer Gefangenschaftskolonie an der Forschungsstation gehalten werden.
- Saubermachen und Instandhaltung der Forschungsstation.
Ansprüche an FeldassistentInnen
Studierende der Biologie, Tiermedizin und verwandter Bereiche können sich bewerben. Ein Vordiplomund Erfahrungen in Verhaltensbiologie sind von Vorteill. Bewerber müssen große Freude an der Arbeit im Freiland haben. Extreme Tierschützer sind nicht geeignet. Obwohl die Forschung zum größten Teil nicht invasiv ist, werden auch Gewebe- und Blutproben genommen und einzelne Tiere permanent aus dem Freiland entfernt. Zudem müssen Tiere aus der Gefangenschaftskolonie regelmäßig eingeschläfert werden. Wer damit ethische Probleme hat, sollte sich besser nicht bewerben. Bewerber müssen mit extremen Temperaturen auskommen können: Im Winter wenige Grad im Haus und Frost draußen, im Sommer über 40 Grad. Die Arbeitszeiten sind hart, von Sonnenauf- bis eine Stunde nach Sonnenuntergang (im Sommer ist das von 5.00 bis 21.00 Uhr), allerdings mit Pausen. Teilweise muß auch nachts gearbeitet werden. Es wird 6 Tage die Woche gearbeitet. Bewerber müssen sowohl in der Lage sein, mit der Einsamkeit der Feldsituation auszukommen, als auch, Bestandteil einer kleinen sozialen Gruppe zu sein. Bewerber müssen vor der Anreise Literatur in Englisch durchlesen.
Kosten:
Die Reisekosten müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden. Pro Monat müssen 1000 bis 1250 Rand für Unterkunft gezahlt werden (ca. 100 Euro) und das Essen muß selber gekauft werden (ca. 2000 Rand pro Monat). Die Gesamtkosten pro Monat einschliebelaufenExtras belaufen sich auf ca. 300-400 Euro.
Wie wird man FeldassistentIn?
FeldassistentInnen müssen für mindeste ns 2 Monate nach Goegap kommen. Wir sind meist das ganze Jahr über auf der Suche nach FeldassistentInnen. Wer Interesse daran hat, als FeldassistentIn zu kommen, schreibt an Email an: info@stripedmouse.com (in den Betreff „FA“ schreiben). Den Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben (1 Seite) belegen, warum und für wann man als FeldassistentIn arbeiten will.
Ausführliche Informationen für FeldassistentInnen
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Literatur für Feldassistenten
Feldassistenten sollten VOR ihrem Eintreffen in Goegap folgende Literatur heruntergeladen und gelesen haben.
Weitere Literatur gibt es auf der Forschungsseite.
Ein weiteres nützliches Skript für Studenten gibt Hinweise, wie man Diplomarbeiten und wissenschaftliche Publikationen schreibt.

Liste der 49 früheren FeldassistentInnen
Samuel Lewis
September 2009 bis Juni 2010. Biologiestudent der University of Manchester, U.K.
Rachel Hughes
September 2009 bis Juni 2010. Biologiestudentin der University of Manchester, U.K.
Erwan Cherel
Jun ibis Dezember 2009. Biologiestudent aus Frankreich.
Claudia Menzel
Oktober bis Dezember 2009. Biologiestudentin der Universität Halle, Deutschland.
Stribling Stuber
September bis Dezember 2009. Biologiestudentin aus den USA.
Nino Maag
September bis November 2009. Biologiestudent der Universität Zürich, Schweiz.
Moritz Rövekamp
Juli bis August 2009. Biologiestudent der Universität Zürich, Schweiz.
Stephanie Nakada
April bis August 2009. Biologiestudentin aus Kanada.
William Brown
Januar bis März 2009. Biologiestudent aus U.K.
Ian Paynter
Januar bis Juni 2009. Biologiestudent aus U.K.
Lauriane Giroudot
Januar bis März 2009. Biologiestudentin aus Frankreich.
Laureen Keller
Januar bis März 2009. Biologiestudentin aus Frankreich.
Eve Davidian
Dezember 2008 bis Februar 2009. Biologiestudentin aus Frankreich.
Viviana Reijak
August - September 2008. Biologiestudentin der Universität Münster, Deutschland.
Alessandra Schnider
Juli - August 2008. Biologiestudentin der Universität Zürich, Schweiz.
Romy Höppli
Juli - August 2008. Biologiestudentin der Universität Zürich, Schweiz.
Keenan Morisson
Juni - Oktober 2008. Biologiestudent der Universität Washington, USA.
Elena Zwirner
Januar - Mai 2008. Biologiestudentin der Universität Triest, Italien.
Claudia Sobe
Januar - März 2008. Biologiestudentin der Universität Berlin, Deutschland.
Edward Yuen
September 2006 - Juni 2007 und Oktober 2007 - März 2008. MsC in Biologie, Universität Manchester, U.K.
Dana Weldon
August - Dezember 2007. Biologiestudentin, Glasgow, U.K.
Missanga van de Sand
Otober - Dezember 2007. Biologiestudentin Universität Konstanz, Deutschland.
David Lehmann
August - September 2007. Biologiestudent, Trieste, Frankreich.
Jane Remfert
Februar - Mai 2007. Biologiestudentin University of Wisconsin, Madison, USA.
Maia Olsen
Februar - Mai 2007. Biologiestudentin Universität Kopenhagen, Dänemark.
Mirjam Baruetto
November 2006 - Januar 2007. Biologiestudentin der Universität Zürich, Schweiz.
Ramona Pötzinger
November 2006 - Januar 2007. Deutschland.
Tobias Feldt
August bis Oktoberl 2006. Student der Landschaftsökologie an der Universität Oldenburg.
Eva Jirka
März bis April 2006. Biologiestudentin der Universität Münster.
Stella Treffler
September 2005 bis März 2006. Biologiestudentin der Universität Köln.
Julian Brenner
September 2005 bis März 2006. Biologiestudent der Universität Köln.
Berrit Kostka
Januar bis März 2005. Biologiestudentin der Universität Münster.
Lars Müller
Dezember 2004 – Januar 2005. Student der Landespflege der Fachhochschule Dresden.
Daniel Weidner
Dezember 2004 – Januar 2005. Student der Landespflege der Fachhochschule Dresden.
Brigitte Britz
Januar 2003, September 2003, Mai-Dezember 2004.
Annette Wiedon
Oktober – Dezember 2004. Biologiestudentin der Universität Münster.
Eva Krause
Oktober – Dezember 2004. Biologiestudentin der Universität Nürnberg/Erlangen.
Madeleine Scriba
August – Oktober 2004. Biologiestudentin der Universität Münster..
Philipp Widmann
Juni – September 2004. Biologiestudent der Universität Münster.
Tanja Mahnkopf
August 2003 – Januar 2004. Biologiestudentin der Hochschule Bremen.
Daniela Fischer
August – Oktober 2003. Biologiestudentin der Universität Münster.
Carola Schneider
Oktober – Dezember 2003. Biologiestudentin der Universität Münster. Kam 2004 als Diplomandin zurück.
Doris Matthes
August – Oktober 2003. Biologiestudentin der Universität Freiburg.
Christina Keller
August – Oktober 2003. Biologiestudentin der Universität Münster. Kam 2004 als Diplomandin zurück.
Michaele Fürst
July– September 2003. Biologiestudentin der Universität Münster.
Melanie Schubert
September 2002 – Januar 2003. Biologiestudentin der Universität Bayreuth. Kam 2004 als Diplomandin zurück.
Ruben Gutzat
Dezember 2001 – Januar 2002. Biologiestudent der Universität Konstanz.
Johan Mathee
2001. Studierte Naturschutz in George, Südafrika und verbrachte sein praktisches Jahr in Goegap.
Michael Burmeister
2001. Studierte Naturschutz in George, Südafrika und verbrachte sein praktisches Jahr in Goegap.
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